So sorgt YouTube für die Aktualisierung und Durchsetzung seiner Richtlinien zu Hassrede
Wir möchten unserer Verantwortung gerecht werden und die YouTube-Community vor schädlichen Inhalten schützen.
Einer der komplexesten Bereiche, der sich außerdem ständig verändert, ist die Hassrede. Wir überprüfen alle unsere Richtlinien systematisch und immer wieder, damit unser Einschreiten angemessen ist. Dazu arbeiten wir oft mit Experten zusammen, die uns über neue Trends informieren.
Für unsere Richtlinien zu Hassrede konsultieren wir Experten für gewalttätigen Extremismus, Rassismus, Grundrechte und Meinungsfreiheit aus dem gesamten politischen Spektrum.
Nach dieser Prüfung haben wir im Juni 2019 bekanntgegeben, dass wir unsere Richtlinien zu Hassrede aktualisieren, um insbesondere Videos zu verbieten, die die Überlegenheit einer Gruppe propagieren, um Diskriminierung, Aus- oder Abgrenzung aufgrund von Attributen wie Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, gesellschaftlicher Stellung, Religion, sexueller Orientierung oder Veteranenstatus zu rechtfertigen. Wir haben außerdem angekündigt, dass wir Videos entfernen, in denen gut dokumentierte Gewalttaten geleugnet werden.
Es ist schwierig, Richtlinien zu Hassrede im großen Maßstab durchzusetzen, da für die einzelnen Entscheidungen gute Kenntnisse der jeweiligen Sprache und der Zusammenhänge nötig sind. Damit wir unsere Richtlinien konsequent durchsetzen können, haben wir die linguistische Kompetenz und die Fachexpertise unseres Prüfteams erweitert. Darüber hinaus setzen wir verstärkt auf maschinelles Lernen, um mögliche Hass schürende Inhalte besser erkennen und zur manuellen Überprüfung weiterleiten zu können. Dabei wenden wir Erkenntnisse über die Durchsetzung von Richtlinien für andere Inhaltstypen an, etwa aus dem Bereich des gewalttätigen Extremismus.
Dabei passieren uns ab und an auch Fehler. Creator, die der Ansicht sind, dass ihre Inhalte fälschlicherweise entfernt wurden, können deshalb Einspruch erheben. Wir überprüfen unsere Richtlinien und Auslegungskriterien fortlaufend. Dazu werden wir uns auch in Zukunft mit Experten und der Community beraten und bei Bedarf Änderungen vornehmen.
Wir entfernen aber nicht nur Inhalte, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, sondern arbeiten auch daran, Empfehlungen grenzwertiger Inhalte zu reduzieren, die beinahe gegen unsere Richtlinien verstoßen. Außerdem haben wir seit Langem Richtlinien zur Werbefreundlichkeit, die Werbung in Videos mit Hass schürenden Inhalten untersagen. Kanäle, die wiederholt grenzwertige Inhalte veröffentlichen, die beinahe gegen unsere Richtlinien zu Hassrede verstoßen, werden aus dem YouTube-Partnerprogramm ausgeschlossen. Sie können dann keine Werbung mehr einblenden und auch keine anderen Monetarisierungsfunktionen wie Super Chat nutzen.